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Diese Therapieformen sind bei Diabetes mellitus zur Unterstützung zu empfehlen:
Hypnotherapie
Reinarnationstherapie
Phonophorese / Stimmgabel-Tonpunktur
Schröpfen
Entspannungstherapie
Fussreflexzonentherapie / -massage

bei Kindern
Kindertherapie
Phonophorese / Stimmgabel-Tonpunktur
Schröpfen
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Diabetes mellitus

Der Diabetes mellitus (DM) („honigsüßer Durchfluss“, griechisch , von altgriechisch, „hindurchgehen“, „hindurchfließen“ und lateinisch mellitus „honigsüß“) oder die Zuckerkrankheit ist die Bezeichnung für eine Gruppe von Stoffwechselkrankheiten und beschreibt deren ursprüngliches Hauptsymptom: Ausscheidung von Zucker im Urin. In der Antike wurde die Diagnose durch eine Geschmacksprobe des Urins gestellt, denn der Harn von Personen mit Diabetes weist bei erhöhtem Blutzuckerspiegel einen durch Zucker süßlichen Geschmack auf. Inzwischen ist es in der Fachsprache der Sammelbegriff für verschiedene (heterogene) Störungen des Stoffwechsels, deren Leitbefund eine Überzuckerung des Blutes (Hyperglykämie) ist. Ursache ist entweder ein Insulinmangel, eine Insulinunempfindlichkeit (Insulinresistenz) oder beides. Je nach Ursache gibt es unterschiedliche Diabetestypen, die jedoch verbindende Gemeinsamkeiten aufweisen. Zur Erhöhung der Aufmerksamkeit für dieses Krankheitsbild wird seit 1991 der 14. November als Weltdiabetestag begangen. Zur Geschichte des Diabetes mellitus und des Wirkstoffs Insulin siehe: Geschichte der Diabetologie

Physiologische Grundlagen

Der Verdauungsapparat baut die mit der Nahrung aufgenommenen Kohlenhydrate (aus Früchten, Getreideprodukten, Kartoffeln, Mais, Reis) zu Traubenzucker ab. Dieser wird anschließend über die Darmwand in das Blut aufgenommen und im gesamten Körper verteilt. Die Bauchspeicheldrüse erzeugt in den ß-Zellen der Langerhansschen Inseln das Hormon Insulin. Insulin vermittelt an den Zellen den Transport von Glukose in das Zellinnere. In den Zellen wird die Glukose zur Energiegewinnung verbraucht (Glykolyse). Insulin bewirkt die Glukoseaufnahme in die Körperzellen zur Energiegewinnung sowie die Speicherung in Form von Glykogen in der Leber und den Muskelzellen. Der Blutzuckerspiegel wird nach der Nahrungsaufnahme in engen Grenzen (ca. 80–120 mg/dl oder 4,5–6,7 mmol/l) konstant gehalten. Selbst in langen Nüchternperioden bleibt der Blutzuckerspiegel auf normalem Niveau. Dafür sorgt vor allem die Leber: Einerseits wird das Glykogen wieder aufgespalten und ins Blut entlassen, andererseits wird ständig Glukose neu gebildet (Gluconeogenese). Wenn die insulinproduzierenden ß-Zellen nicht mehr genug oder gar kein Insulin mehr herstellen oder aufgrund von z.B. Entzündungen oder Operationen nicht mehr vorhanden sind, fehlt sowohl die Aufnahme von Glucose in die Zellen als auch die Hemmung der Zuckerneubildung in der Leber (diese kann täglich bis zu 500 Gramm Traubenzucker produzieren). Diese Neubildung erklärt auch das Ansteigen des Blutzuckerspiegels beim Diabetiker z.B. am frühen Morgen im nüchternen Zustand (siehe auch Dawn-Phänomen). Darüber hinaus hat Insulin noch eine weitere Wirkung. Es ist nämlich das einzige Hormon des menschlichen Körpers, welches Körperfett aufbaut und dafür sorgt, dass das Fett in den Depots bleibt (sogenannte adipogene Wirkung). Ein wesentliches Kennzeichen des schweren, anhaltenden Insulinmangels ist eine extreme Gewichtsabnahme durch Wegfall der adipogenen Wirkung, aber insbesondere durch Abbau von Fett und (Muskel-)Eiweiß zur Energiegewinnung. Beim Diabetes mellitus kann also keine Glukose in die Zellen aufgenommen werden. Die Glukose verbleibt im Blut und die Traubenzuckerneubildung in der Leber verläuft ungebremst, was beides zu einem Blutzuckeranstieg führt.

Diese Informationen stammen von

Wikipedia


Die Naturheilpraxis Daniela Doll übernimmt keine Haftung auf Richtigkeit

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